Bereitschaftspolizei
Kurzdefinition
Die Bereitschaftspolizei besteht aus geschlossenen Einheiten der Länderpolizeien, die bei Demonstrationen, Fußballspielen und Großlagen eingesetzt werden und zugleich ausbilden.
Erklärung
Die Bereitschaftspolizei ist ein Teil der Länderpolizeien und besteht aus Einheiten, die für den geschlossenen Einsatz gedacht sind. Typische Einsätze sind Demonstrationen, Großveranstaltungen, Fußballspiele oder Absperrungen bei Staatsbesuchen. Die Beamtinnen und Beamten arbeiten in Hundertschaften zusammen und werden bei Bedarf in andere Landesteile verlegt. Außerdem übernimmt die Bereitschaftspolizei einen großen Teil der Ausbildung des Polizeinachwuchses, indem sie die praktische Einsatzausbildung durchführt. Organisation, Name und Aufbau unterscheiden sich von Land zu Land, in manchen Ländern gibt es Bereitschaftspolizeipräsidien, in anderen Direktionen. Die Rechtsgrundlagen ihres Handelns sind die jeweiligen Polizeigesetze und bei Versammlungen zusätzlich das Versammlungsrecht. Wer an einer Demonstration teilnimmt, kann auf Beamte der Bereitschaftspolizei treffen, die Absperrungen errichten und den Zugang regeln. Für Fragen zum Ablauf sind Einsatzleitung und Pressestelle zuständig.
Beispiel aus der Praxis
Beim Heimspiel eines Fußballvereins sperren Einheiten der Bereitschaftspolizei Straßen rund ums Stadion ab und leiten die Fans zu den Eingängen. Du wirst als Besucher am Eingang gebeten, einen Seitenweg zu nehmen. Die Beamten erklären dir den Grund, dass Gästefans getrennt geführt werden. Für Ruhe sorgt ein abgestimmtes Konzept.
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Quellen und Stand
Zuletzt geprüft: 2026-10-03
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