Alkohol am Steuer
Kurzdefinition
Alkohol am Steuer kann je nach Alkoholwert eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat sein und führt zu Geldbuße, Punkten, Fahrverbot oder Entziehung der Fahrerlaubnis.
Erklärung
Wer unter Alkoholeinfluss ein Kraftfahrzeug führt, riskiert empfindliche Folgen. Nach § 24a des Straßenverkehrsgesetzes handelt ordnungswidrig, wer mit 0,25 Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft oder 0,5 Promille im Blut oder mehr fährt. Folgen sind Geldbuße, Punkte und in der Regel ein Fahrverbot. Bei Fahrunsicherheit, die ab 1,1 Promille absolut angenommen wird oder schon bei geringeren Werten mit Ausfallerscheinungen, liegt eine Straftat nach § 316 des Strafgesetzbuchs vor, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet wird und meist zur Entziehung der Fahrerlaubnis führt. Für Fahranfänger in der Probezeit und unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot nach § 24c. Wer Alkohol getrunken hat, sollte nicht fahren, denn auch am Morgen danach kann noch Restalkohol im Blut sein. Die Polizei kann bei Verdacht einen Atemtest und eine Blutprobe anordnen. In der Schweiz gilt ein Grenzwert von 0,5 Promille, in Österreich ebenfalls.
Beispiel aus der Praxis
Nach einer Feier fährst du nach zwei Gläsern Wein noch selbst nach Hause und gerätst in eine Kontrolle. Der Atemtest zeigt einen Wert über 0,5 Promille. Die Beamten ordnen eine Blutprobe an, und dein Führerschein wird zunächst sichergestellt. Später erhältst du einen Bußgeldbescheid mit Geldbuße und Fahrverbot. Wärst du auffällig gefahren, drohte sogar ein Strafverfahren.
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Quellen und Stand
Zuletzt geprüft: 2026-10-03
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